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Bundeskanzlerin Merkel: Weiter mutig und wachsam bleiben

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Bundeskanzlerin Merkel bedankt sich im Video-Podcast vor Pfingsten bei den Menschen in Deutschland, die sich in den zurückliegenden Monaten der Corona-Pandemie von Vorsicht, Vernunft und Verantwortung für andere haben leiten lassen. „So haben wir viel geschafft in diesen vier Monaten“, sagt Merkel. Gleichzeitig kündigt die Kanzlerin ein Konjunkturprogramm an, das der Wirtschaft helfen soll, wieder Tritt zu fassen und zu wachsen. Dies soll in der nächsten Woche beschlossen werden.

Mit dem Konjunkturprogramm solle gleichzeitig Innovation und nachhaltigem Wirtschaften ein Schub gegeben werden, um auf Zukunftsfeldern stark zu werden. Merkel erinnert auch daran, dass die Bundesregierung auf den schweren wirtschaftlichen Einbruch, den die Pandemie für Deutschland bedeutet, sehr früh mit gewaltigen Hilfsprogrammen reagiert habe. „So konnten wir seit März Unternehmen stützen, Selbstständigen helfen, Millionen von Menschen den Arbeitsplatz bewahren“, sagt Merkel.

Darüber hinaus sei es erfreulich, dass das öffentliche und wirtschaftliche Leben in vielen Bereichen wieder in Gang gekommen ist. „Ich hoffe, wir können viele weitere Schritte machen, ohne die Infektionen wieder anzufachen. Wenn wir mutig und wachsam bleiben, könnte uns das gelingen“, sagt Merkel. „Freuen wir uns über alles, das jetzt wieder geht, und nutzen wir es. Aber seien wir dabei rücksichtsvoll, und respektieren wir das Schutzbedürfnis der anderen. Mindestabstand halten, Mund-Nasen-Schutz wo vorgeschrieben, Händewaschen – das alles ist Voraussetzung, dass wir uns wieder freier bewegen können.“

Mit Blick auf die bevorstehende deutsche EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli beginnt, betont die Bundeskanzlerin, dass man in den letzten Monaten noch tiefer erfahren habe, wie sehr Deutschland mit seinen europäischen Partnern verbunden sei. Es sei notwendig gewesen, Grenzen zeitweilig wieder streng zu kontrollieren. Das habe auch weh getan. Das Motto der Ratspräsidentschaft sei nun: „Gemeinsam. Europa wieder stark machen“. Für die Kanzlerin bedeutet das: „Den Binnenmarkt wieder aufblühen zu lassen, schwer von der Pandemie betroffenen Mitgliedsstaaten solidarisch zu helfen, auch weil diese Hilfe in unserem eigenen Interesse ist, uns gemeinsam aus der Krise zu befreien.“ Dafür trage Deutschland in der zweiten Jahreshälfte besondere Verantwortung, sagt die Bundeskanzlerin.

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