Corona-Virus: Aktuelle Informationen zum Besuch von Kindertagesstätten und Schulen in München

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Die Landeshauptstadt München informiert zur aktuellen Entwicklung bezüglich Corona-Virus und dem Besuch von Kindertagesstätten und Schulen nach den Faschingsferien ab 2. März 2020:
Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit als gering bis mäßig erachtet.

Momentan gelten gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts u.a. die Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in Venetien als Risikogebiete. Bitte informieren Sie sich über den jeweils aktuellen Stand unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Kinder, Jugendliche und Beschäftigte, die nicht in einem der Risikogebiete waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, müssen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Falls Erkältungs- oder Grippesymptome auftreten, sollten die Betroffenen – wie sonst auch üblich – zu Hause bleiben und Kinder nicht in Gemeinschaftseinrichtungen schicken (dazu gehören auch Kindertageseinrichtungen und Schulen).

Kinder, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Personen, die in einem der Risikogebiete waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome bekommen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, müssen alle nicht notwendigen Kontakte vermeiden und zu Hause bleiben. Betroffene setzen sich bitte umgehend telefonisch mit ihrer Hausarzt- oder Kinderarztpraxis in Verbindung oder rufen den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an.

Die Landeshauptstadt München hat am 1. März 2020 eine Dienstanweisung zum Schutz der städtischen Beschäftigten sowie eine weitere Dienstanweisung für die städtischen Lehrkräfte vor Infektionen durch den neuartigen Corona-Virus COVID 19 erlassen.
Demnach sollen u.a. Beschäftigte, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren und keine Krankheitssymptome haben, unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben und die allgemeinen Hygienetipps zum Infektionsschutz beachten. Die betroffenen Beschäftigten müssen sich unverzüglich telefonisch mit ihrer Dienststelle zur konkreten Abstimmung in Verbindung setzen.

Beschäftigte mit Symptomen wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Schnupfen, die sich in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder unter Symptomen leiden und Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatten, sind begründete Verdachtsfälle. Diese Personen müssen zuhause bleiben und sich umgehend mit ihrer Hausärzt*in in Verbindung setzen.

Sonderregelung für Lehrkräfte:
Lehrkräfte, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren und keine Krankheitssymptome haben, bleiben im Dienst. Ausnahmen sind im Einzelfall für die Dauer von 14 Tagen möglich, wenn mit dem Fernbleiben vom Dienst kein Unterrichtsausfall verbunden ist. Alles Weitere ist mit der Schulleitung abzustimmen. Nicht notwendige Reisen in Risikogebiete sollen unterbleiben.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat als oberste Schulaufsichtsbehörde die notwendigen Informationen für Schulen zusammengefasst:

https://www.km.bayern.de/eltern/meldung/6866/alle-informationen-fuer-schulen-auf-einen-blick.html

Image by iXimus from Pixabay

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