Dienstag, Februar 27, 2024
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„Drei – zwei – eins – Licht!“: Weihnachtliches Flair in der Innenstadt

„Drei – zwei – eins – Licht!“: Mit einem gemeinsamen Countdown haben heute Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Königsdorfer Bürgermeister Rainer Kopnicky und zahlreiche Besucher*innen des Münchner Christkindlmarkts die rund 3.000 LED-Kerzen des Christbaums auf dem Marienplatz zum Leuchten gebracht. Mit dem traditionellen Anleuchten ist jetzt auch der bekannte Christkindlmarkt im Herzen der Stadt offiziell eröffnet. Er wird bis Heiligabend, 24. Dezember, für weihnachtliches Flair in der Innenstadt sorgen.

Der Christbaum vor dem Rathaus – eine 25 Meter serbische Fichte aus Königsdorf im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – wird sogar noch etwas länger den Marienplatz erhellen, nämlich bis zum Dreikönigstag, 6. Januar. Um neben dem Einsatz von LED-Technik weitere Energie zu sparen, wird die Beleuchtung auch in diesem Jahr erst mit der Dämmerung gegen 16 Uhr ein- und um 23 Uhr wieder ausgeschaltet. Morgens um 6 Uhr gehen die Leuchten wieder an – bis zirka 8.15 Uhr.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Der Münchner Christkindlmarkt ist der älteste, größte und bekannteste Weihnachtsmarkt in unserer Stadt. Da freut es mich sehr, dass wir in diesem Jahr wieder einen Christbaum bekommen haben, der ganz besonders schön und dicht gewachsen ist – auch wenn zuletzt ein Baumexperte meinte, es sei gar keine serbische Fichte, sondern eine Weißtanne und damit ein ‚Etikettenschwindel‘. Unsere edlen Spender sind sich aber sicher, dass es eine serbische Fichte ist und bleibt. Froh wäre ich, wenn das das drängendste Problem wäre, das wir haben. Aber zum Glück heißt es ja nicht Christtanne oder Christfichte, sondern Christbaum! Und einen solchen haben wir in jedem Fall! Deshalb bedanke ich mich bei der Gemeinde Königsdorf sehr herzlich für diese tolle Christbaumspende. Natürlich achten wir auch in diesem Jahr darauf, Energie zu sparen. Deswegen leuchten die effizienten LED-Lamperl immer erst, wenn es dunkel wird.“

Der Rathaus-Christbaum wird seit 1977 von Gemeinden oder Tourismusregionen gestiftet und ist längst zum Wahrzeichen des Münchner Christkindlmarkts geworden. Nachdem in den vergangenen drei Jahren Gemeinden aus dem Landkreis Weilheim-Schongau beziehungsweise der Landkreis selbst den Baum gestiftet hatten, ist in diesem Jahr die Gemeinde Königsdorf im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen an der Reihe. Sie wird bis 23. Dezember einen Glühweinstand mit Brotzeitangebot im Prunkhof des Rathauses betreiben.

Der Münchner Christkindlmarkt erstreckt sich vom Marienplatz zum Alten Peter, in die Fußgängerzone mit Kaufingerstraße und Neuhauser Straße sowie in die Sendlinger Straße und auf den Rindermarkt. Die Stände sind Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr und an den Sonntagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet. An Heiligabend, 24. Dezember, läuft der Betrieb von 10 bis 14 Uhr.

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