Mit dem Wort Gottes gegen Intoleranz

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Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, MdL, fordert von den islamischen Dachverbänden in Deutschland, sich auf eine gemeinsame Koranübersetzung zu verständigen.
„Gerade für junge Menschen, die den Koran nicht im Original lesen können, ist eine fehlerfreie Übersetzung ins Deutsche unabdingbar. Denn als unverfälschtes Wort Gottes gibt er ihnen Orientierung für ihr Leben“, so Neumeyer. Wenn nun Übersetzungen auf den Markt kämen, die die eigentliche Botschaft des Korans verfälschten, stelle das besonders für junge deutschsprachige Konvertirten oder nichtarabischsprachige Zuwanderer eine nicht zu unterschätzende Gefahr da: „Auf den ersten Blick für uns fragwürdige Textpassagen des Korans sind dann ein geistiges Einfallstor für Salafisten, und haben auch schon manchen jungen Deutschen zum ISIS-Kämpfer gemacht“, bedauert der Integrationsbeauftragte.
Aus diesem Grund müsse man unbedingt zu einer einheitlichen, von hochrangigen Geistlichen und Wissenschaftlern autorisierten und für alle verbindlich-en Koranübersetzung in Deutschland gelangen. Hier sind, so der Kelheimer Landtagsabgeordnete, vor allem die vier großen muslimischen Dachverbände gefragt, die für sich ja in Anspruch nehmen, alle Muslime in Deutschland zu vertreten. Sie müssten sich auf eine autorisierte Übersetzung einigen. „Den Koran auf Deutsch lesen zu können ist für die Integration gerade unserer jungen muslimischen Mitbürger wichtig. Aber wie können wir behaupten, dass der Islam zu Deutschland gehöre, wenn es noch nicht einmal den Koran in einer autorisierten Fassung auf Deutsch gibt. Hier müssen wir endlich unsere Hausaufgaben machen“, so Martin Neumeyer.

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