Bildungsstarkes Bayern

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Der Bildungsmonitor 2014, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt, misst seit 2004
bereits zum elften Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten, mit erfreulichen Nachrichten für das Bundes-land Bayern. Der Bildungsmonitor 2014 ergab überdurchschnittlich gute Bildungschancen für junge Menschen in Bayern. Besonders Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle
erfreute dieses Resultat: „Es ist erfreulich, dass
Bayern wie im vergangenen Jahr auch im Bildungs-monitor 2014 in der Spitzengruppe rangiert. Darüber hinaus ist dem Freistaat gelungen, sich im Vergleich zu den anderen Ländern der Spitzengruppe am stärksten zu verbessern.“ Auf den ersten Plätzen rangiert Bayern zudem in der Schulqualität und in der Vermeidung von Bildungsarmut sowie in der Forschungsorientierung.
Aber nicht nur die Schulqualität in Bayern sind im Deutschland Vergleich hervorragend, auch die Ausbildungssituation in Bayern ist sehr erfreulich. Rund 95 Prozent der Jugendlichen erwarben einen Schulabschluss und in etwa der gleiche Anteil konnte mit einem Ausbildungsplatz ins Berufsleben starten. Mit beiden Werten liegt Bayern nach dem Ergebnis des Bildungsmonitors 2014 an der Spitze aller Bundesländer. „Die jungen Menschen haben in Bayern mit der verstärkten individuellen Förderung im differenzierten Schulwesen besondere Chancen, eine stabile Basis für ihre spätere berufliche und private Zukunft zu erhalten“, wertet der Minister die Ergebnisse. Auch Bayerns Universitäten schneiden sehr gut ab. Die Hochschulen haben deutschland-weit unter anderem die zweithöchste Quote von Habilitationen und liegen über dem Schnitt der Anzahl an Promotionen.
Damit diese Ergebnisse jedoch weiterhin so erfreulich bleiben, muss die Förderung von Bildungsinstitutionen auch in der Zukunft wachsen. Beim Ausbau von Ganztagsschulen, der Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund und bei der Stärkung der individuellen Förderung will Minister Spaenle konsequent weiterarbeiten. Bei den Hochschulen setzt Minister Spaenle auf Exzellenz in Forschung, Lehre und Infrastruktur.

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