PEGIDA verhöhnt Opfer rechten Terrors und ruft zu Straftaten auf

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PEGIDA München störte am Freitag mit einer Kundgebung den Antifa-Kongress im DGB Haus. Dabei bedrohten sie die Teilnehmenden und den DGB. Sie zeigten ein Bild von Paulchen Panther – einem Symbol des NSU – neben einem Gedicht mit den Zeilen „Von Wies’n bis DGB Haus ist’s nicht weit – da nimmt sich Paulchen gerne Zeit“ und weiter „Paulchen jagt jetzt Antifa“. Diese offensichtliche Referenz auf das rechtsmotivierte Oktoberfestattentat und den rechten Terror des NSU ist eine Verhöhnung der Opfer und eine Drohung gegen alle Demokrat*innen und den DGB.

Dazu erklärt Ates Gürpinar, Kreissprecher der LINKEN München: „Ich verurteile die Bedrohung der Kongressteilnehmenden aufs Schärfste und fordere die Polizei auf, Ermittlungen wegen öffentlichem Billigen von Terrorismus und Aufruf zu Straftaten einzuleiten. Gerade in Zeiten, in denen Rechtsextremismus in die Parlamente einzieht und rechte Gewalt stetig zunimmt, müssen wir progressive Kräfte schützen und gemeinsam gegen Ausgrenzung und Gewalt kämpfen!“

Foto: Anne Wild

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