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München: Streik an städtischen Kitas am Montag

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Für Montag, 28. September, haben die Gewerkschaften verdi und GEW die Tarifbeschäftigten der Landeshauptstadt München zu einem ganztägigen Warnstreik an den städtischen Kitas aufgerufen. Es ist daher möglich, dass Kitas ganz geschlossen bleiben oder nur teilweise geöffnet haben. Weil spontan gestreikt werden kann, liegen dem Referat für Bildung und Sport vorab keine Erkenntnisse vor, in welchem Ausmaß die städtischen Kindertageseinrichtungen bestreikt werden.

Den Eltern wird deshalb dringend empfohlen, direkt bei der jeweiligen Kita-Leitung nachzufragen, ob die Einrichtung voraussichtlich normal geöffnet sein wird, ein Teilbetrieb möglich ist oder ob die Einrichtung komplett geschlossen wird.

Die Besuchsgebühren und das Verpflegungsgeld für ausgefallene Betreuungstage werden den Eltern automatisch erstattet.

Am Montag, 28. September, entfallen aufgrund des Streiks auch alle Vorkurse Deutsch 240 sowie alle weiteren Kursangebote in den Kindertageseinrichtungen.

In den Schulen und Kitas der Landeshauptstadt München gilt aktuell die sog. „gelbe Phase“, obwohl der Inzidenzwert zwischenzeitlich über 50 Infizierte je 100.000 Einwohner gestiegen war. Die Landeshauptstadt München hat jedoch den vom Freistaat zugestandenen Handlungsspielraum genutzt und festgelegt, dass an allen Münchner Schulen und Kindertageseinrichtungen zunächst weiterhin die Stufe 2 („gelbe Phase“) gemäß aktuellem Rahmenhygieneplan gilt und die weitere Entwicklung abgewartet wird. Mittlerweile liegt die 7-Tages-Indizenz wieder deutlich unterhalb von 50.

Stadtschulrätin Beatrix Zurek: „Es gibt keinen Automatismus, bei einem Inzidenzwert von 50 die Stufe 3 – Phase rot auszurufen. Diesen Handlungsspielraum hat der Freistaat den Kommunen explizit eingeräumt. Die Stadt München bemüht sich sehr, die Interessen von Eltern, Kindern und Beschäftigten abzuwägen und mit dem Infektionsschutz in Einklang zu bringen. Was die Kolleginnen und Kollegen in den Münchner Kitas in den vergangenen, sehr schwierigen Monaten geleistet haben, war hervorragend. Dafür bedanke ich mich herzlich. Aber auch die Eltern waren in einer außergewöhnlichen Weise belastet.“

Die Stadt betreibt 48 städtische Kinderkrippen, 164 Kindergärten, 116 Horte, 123 Häuser für Kinder, 42 Tagesheime und 2 Heilpädagogische Tagesstätten mit insgesamt rund 36.500 Plätzen.

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