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Reihentestung bei Münchner Schlachtbetrieben: Alle Testergebnisse negativ

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Alle Testergebnisse der erneuten Reihentestung auf das Coronavirus in den beiden großen Münchner Schlachtbetrieben sind negativ. Das teilt das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) zu den Testungen vom vergangenen Montag mit. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und bestätigt die Landeshauptstadt München in ihrer Teststrategie und ihren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Reiter.

„Bei der vorherigen Reihentestung an beiden Schlachtbetrieben hatte es nur zwei positive Fälle gegeben, die sofort isoliert werden konnten. Das zeigt, dass es richtig war, die Lage in den Münchner Schlachtbetrieben stets im Blick zu haben. Und das werden wir auch in Zukunft tun“, ergänzt Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs. Jacobs lobte zudem die gute Zusammenarbeit mit den beiden Schlachtbetrieben bei den aktuellen Kontrollen. Auch seien die Wohnverhältnisse der Mitarbeiter*innen in München nicht mit den prekären Bedingungen eines großen Schlachtbetriebs in Nordrhein-Westfalen zu vergleichen.

Bei der Schweineschlachtung erfolgten 36 und bei der Rinderschlachtung 117 Testungen, die alle negativ ausfielen. Es stehen Nachtestungen für 4 Personen bei der Schweineschlachtung und für 9 Personen bei der Rinderschlachtung aus, die am Montag nicht anwesend waren.

Aufgrund der Corona-Ausbrüche in deutschen Schlachtbetrieben hatte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) schon Mitte Mai auch für bayerische Betriebe Reihentestungen des Personals angeordnet. Das RGU hatte daher Ende Mai beim Personal der beiden großen Schlachtbetriebe auf dem Münchner Schlachthofgelände begonnen, Testungen durchführen zu lassen, die regelmäßig wiederholen werden. Diese Maßnahme ist notwendiger Bestandteil der strikten Containment-Strategie in Bayern.

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