Perşembe, Mart 5, 2026
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OB Kandidatin für München: Brigitte Wolf – Die Linke

1. Die Ära Ude geht nach 24 Jahren zu Ende. Was wird sich nun ändern?

Wir werden auf jeden Fall einen neuen Oberbürgermeister oder eine
Oberbürgermeisterin erhalten. Sicher ist bereits jetzt, dass dann an viele Fragen anders heran gegangen wird. Aber die Zusammensetzung des nächsten Stadtrats ist von noch größerer Bedeutung. Denn die entscheidenden Weichenstellungen in der Stadt beschließt der Stadtrat. Und bei der großen Zahl von antretenden Wahlvorschlägen wird sich erst am 16. März zeigen, welche Mehrheitsbildungen möglich sind.

2. Wo liegen Ihre Kernkompetenzen?

Die LINKE konzentriert sich auf alle sozialen Themen, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in der Stadt. Außerdem setzen wir uns ein für „Gute Arbeit“ auch in München. Zudem wollen wir das Wahlrecht für Alle, die in München dauerhaft leben.

3. Welche Haltung haben Sie in der Verkehrspolitik?

In der Verkehrspolitik wollen wir ganz eindeutig Prioritäten setzen für den Umweltverbund: Fußverkehr, Radfahrverkehr und Öffentlicher Nahverkehr (U- und S Bahn, Tram und Busse). Der Autoverkehr muss soweit möglich aus der Stadt zurückgedrängt werden. Dies ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Umwelt und mehr Lebensqualität in München.

4. Wie beurteilen Sie die Attraktivität Münchens für Unternehmen?

Viele Unternehmen ziehen neu nach München um von der Attraktivität und der Zugkraft „Münchens“ zu profitieren. In München konzentrieren sich viele gut ausgebildete junge Menschen, die Unternehmen für ihre Zukunft benötigen.

5. Was ist Münchens größtes Problem nach Ihrer Meinung?

Das größte Problem ist der rasante Zuzug von Menschen und Kapital, der die Wohnungsnot in München in immer neue Höhen treibt. Für viele Münchnerinnen und Münchner gibt es in der Stadt keine bezahlbare Wohnungen mehr, immer mehr werden aus der Stadt gedrängt. Damit verliert München aber einen großen Teil seiner Attraktivität und Lebensqualität.

6. Was ist Ihr Motto?

Unser Motto lautet: 100 % sozial – auch kommunal! Für ein solidarisches München!

Stadtratskandidat für München: Cumali Naz – SPD

1. Wie lange sind Sie schon politisch aktiv?
Seit meiner Schulzeit bin ich politisch aktiv. Ich setze mich dafür ein, dass die Welt noch gerechter wird und alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung gleiche Teilhabechancen haben.

2. Welche Ziele verfolgen Sie?
Meine Ziele sind: Gleiche Bildungschancen als Schlüssel zur erfolgreichen Integration, Bezahlbare Wohnungen und Mieten, Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Qualifikationen, Interkulturelle Öffnung des öffentlichen Dienstes, Kultursensibler Umgang in der Altenhilfe, Menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen, Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit.

3. Wie schätzen Sie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen in Deutschland ein?
Integration bedeutet für mich, sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen, ein gemeinsames Verständnis darüber zu entwickeln, wie man in der Gesellschaft zusammenleben will. Die gelungene Integration von Zuwanderern in Deutschland setzt Chancengleichheit und die tatsächliche Teilhabe in allen Bereichen voraus, insbesondere am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Wir sind momentan von diesem Ziel noch weit entfernt, sind aber auf dem richtigen Weg dorthin.

4. Welche Vorbilder haben Sie?
Willy Brandt mit seinem wegweisenden Spruch: “Wir wollen mehr Demokratie wagen” Mahatma Gandhi für seine politische Einstellung: “Gewalt ist die Waffe des Schwachen; Gewaltlosigkeit die des Starken”
Che Guevara für sein Leben nach dem Motto: “Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche”

OB-Kandidat für Nürnberg: Achim Mletzko – Bündnis90/Die Grünen

1. Welche Ziele haben Sie für Nürnberg?

Für einen Euro am Tag die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, mehr Fahrradwege und mehr Grün in der Stadt

2. Welche wirtschafts- und finanzpolitischen Akzente möchten Sie für Nürnberg setzen?

Die Wirtschaft braucht Kommunikation und Vernetzung, dafür setze ich mich ein (Geld ist dort genug vorhanden), finanziell müssen wir vorsichtig wirtschaften, wir haben 1.320.000.000 Euro Schulden.

3. Was wollen Sie in der Bildungspolitik ändern?

Am liebsten würde ich die bayerische Staatsregierung feuern und dann das Schulsystem radikal reformieren. Wenn man sich ansieht, was die Viertklässler erleiden müssen, damit sie den Übergang ins Gymnasium schaffen ist menschenunwürdig. Auch einige Eltern muss man an den Ohren ziehen, damit sie ihr Kind nicht ständig überfordern!

4. Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Humor und Ausdauer

5. Was ist Ihr Motto?

„Mehr Köpfchen – weniger PS“

OB-Kandidat für München: Wolfgang Zeilnhofer-Rath – Wählergruppe HUT

1. Die Ära Ude geht nach 24 Jahren zu Ende. Was wird sich nun ändern?

Wir hoffen,  dass sich nun einiges ändern kann und wird. Der HUT bzw. unser OB-Kandidat Wolfgang Zeilnhofer-Rath werden keine Anstrengung scheuen, um sicherzustellen, dass
1. mehr bezahlbarer Wohnraum dadurch entsteht, dass die Tabelle 7 aus dem Mietspiegel entfernt wird – der Vermieter braucht nicht an der energetischen Sanierung verdienen.
2. eine stärkere Berücksichtigung der BestandsmieterInnen in der Erhebung des Mietpreisspiegels stattfindet.
3. Genossenschaften gestärkt werden, z.B. durch die bevorzugte Vergabe von städtischen Grundstücken an Genossenschaften bei Neubautätigkeiten.
4. Kita und Kindergartenplätze endlich für alle Eltern zur Verfügung stehen, ohne den teilweise vorherrschenden Bewerbungswahnsinn.
5. Kunst und Kreativität eine echte Chance in München bekommen, d.h.dass beispielsweise das Kunstareal auch wirklich für Kreative und Künstler zur Verfügung steht und nicht als Neubaufläche für das Volkstheater, zu Lasten aller und der bereits ansässigen KünstlerInnen und Kreativen zweckentfremdet wird.
6. auch sogenannte “Randgruppen” (Einwanderer und Asylbewerber, Deutsche mit Migrationshintergrund) mehr an der politischen Willensbildung beteiligt werden und deren Selbstbewusstsein dahingehend gefördert wird.
7. Nachverdichtung nicht blind und absolut unnachhaltig durchgedrückt wird, sondern mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand Potentiale zur Nachverdichtung ermittelt und anschließend sinnvoll umgesetzt werden.

2. Wo liegen Ihre Kernkompetenzen?

Die Kernkompetenzen der Wählergruppe liegen in den Feldern, die durch Initiativen besetzt sind, u.a. Kinderbetreuung, bezahlbares Wohnen oder Kunst / Kultur / Kreatives Milieu. Die Kernkompetenz unseres OB-Kandidaten liegen im Bereich Soziales, da er als Streetworker und Sozialpädagoge großteils in diesem Bereich tätig war.

3. Welche Haltung haben Sie in der Verkehrspolitik?

Das ist eine ziemlich offene Frage. Unser OB-Kandidat ist bekennender Radfahrer, damit nimmt für Ihn der Ausbau des Radwegenetzes, die Vernetzung mit dem Umland und die Verkehrssicherheit der Radfahrer einen gewissen Stellenwert ein. Der Bau bzw. Ausbau von Tunneln dagegen spielt eher keine Rolle, obwohl wir die Wiedervereinigung des Englischen Gartens befürworten. Das der öffentliche Nahverkehr sowohl ausgebaut werden und besser vernetzt werden muss und dennoch eher günstiger werden oder zumindest nicht mehr teurer werden darf, sehen wir ebenfalls. Sollten Sie auf ein bestimmtes Thema eine Rückmeldung wünschen, dass nicht erwähnt wurde, würde ich Sie bitten sich nochmals mit uns in Verbindung zu setzen.

4. Wie beurteilen Sie die Attraktivität Münchens für Unternehmen?

Unserer Meinung nach besitzt München für Unternehmen eine enorme Attraktivität. Allerdings gibt es eine ganze Reihe an Problemen, die das künftig ändern könnten. Zum einen liegt in München ein ganz banales Platzproblem vor. Viele Unternehmen die sich in München ansiedeln wollen oder ihre bestehenden Standorte erweitern wollen, müssen aus dem Stadtgebiet ins Umland abwandern. Zum anderen stellt sich uns die Frage, inwiefern ein Unternehmen seine (hoch)qualifizierten Mitarbeiter auf dem Münchner Mietmarkt gedenkt unterzubringen. Da sich der “normale” Arbeiter die Mieten bereits nur noch bedingt leisten kann.

5. Was ist Münchens größtes Problem nach Ihrer Meinung?

Unserer Meinung nach ist Münchens größtes Problem derzeit das vorherrschende Ungleichgewicht in der Stadt. Dieses Ungleichgewicht zeigt sich sowohl an Fehlentwicklungen der letzten Jahre im Bereich Wohnen und Wohnraum, vor allem aber politisch. Die Neuentdeckung politischen Engagements durch die Bürger, ausgehend von der Scheu vor Veränderung seitens der bestehenden Parteien, hat ja schließlich auch die Wählergruppe HUT hervorgebracht, aber zahlreiche andere Akteure und Initiativen, die nach dem Prinzip handeln: Wenn die Politik so handlungsunfähig ist, müssen wir das halt selbst in die Hand nehmen.

6. Was ist Ihr Motto?

Unser Motto ist Bürgerwille ins Rathaus. Damit wollen wir zum einen die Bürger motivieren aktiv teilzunehmen und anderseits das Problem beseitigen, dass bestehende Parteien die an sie herangetragenen positiven Lösungsansätze meist “rundschleifen”. Damit ist gemeint, dass sie oftmals die Vorschläge nur teilweise umsetzen wollen oder können oder so sehr verallgemeinern bzw. verwaschen, dass am Ende niemals das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann. Unser Anliegen ist Förderungen von Initiativen und Bürgern einen direkten Zugang zum Stadtrat zu gewährleisten, solange sie keine menschenverachtenden oder undemokratischen Forderungen stellen und einen positiven Lösungsansatz präsentieren.

OB-Kandidat für München: Dr. Michael Mattar – FDP

1. Die Ära Ude geht nach 24 Jahren zu Ende. Was wird sich nun ändern?

Die vielen unerledigten Probleme müssen jetzt mit Tatkraft angegangen werden. Investitionen müssen in München und für München getätigt werden. Das Investitionsprogramm der Stadtwerke in Höhe von noch 6 Milliarden Euro (!) in erneuerbarer Energie irgendwo in Europa (die Stadtwerke haben bereits heute schon Anteile für 1,6 Milliarden Euro in offshore Windparks gekauft) muss nach München umgeleitet werden: der Wohnungsbau muss beschleunigt und ausgebaut werden; die U-Bahn ist zügig nach Pasing und nach Englschalking zu verlängern, weitere U-Bahnprojekte, wie die Verbindung der U 2 mit der U 6 sind planerisch vorzubereiten. Der Mittlere Ring braucht drei neue Tunnel (Landshuter Allee, Tegernseer Landstraße und Englischer Garten. Die Sanierung der Kliniken (200 Millionen Euro Verlust in drei Jahren) mit einem professionellen privaten Management muss bis Ende Mai auf den Weg gebracht werden. Investitionen in Schulen und Kultur (Gasteig, Volkstheater, Stadtmuseum, Olympia Park)sind beschleunigt vorzunehmen. Ich möchte, dass die Stadt besser mit dem Freistaat zusammenarbeitet zum Wohl der Münchner Bevölkerung. Insgesamt muss die Stadt besser regiert werden; das Gegeneinander der Referate ist zu beenden.

2. Wo liegen Ihre Kernkompetenzen?

Im managen von Problemen, klare Zielvorgaben zu formulieren und Menschen zusammenzuführen.

3. Welche Haltung haben Sie in der Verkehrspolitik?

Ich möchte den Menschen die Entscheidung, wann sie welches Verkehrsmittel benutzen wollen, selbst überlassen. Ob Fahrrad, Auto oder U-Bahn oder zu Fuß gehen, die Bürger sind mündig und können auf eine Umerziehung durch Verkehrspolitiker verzichten. Auch indirekte Maßnahmen, wie Rückbau von Straßen, um Staus zu erzeugen und die Menschen zum ÖPNV zu bringen, halte ich für grundfalsch. Vielmehr muss eine kluge Verkehrspolitik für grüne Wellen und für den Verkehrsfluss sorgen sowie die Angebote im ÖPNV verbessern.

4. Wie beurteilen Sie die Attraktivität Münchens für Unternehmen?

München ist durch die Vielzahl von gutausgebildeten Arbeitnehmern für viele Unternehmen attraktiv, trotz höherer Gehälter. Die gute Verkehrsanbindung durch den Münchner Flughafen, aber auch durch das vielfältige Kultur- und Freizeitangebot, bieten für viele Unternehmen attraktive Bedingungen.

5. Was ist Münchens größtes Problem nach Ihrer Meinung?

Das Wachstum der Bevölkerung zusammen mit der Region so zu bewältigen, dass die Qualitäten von München nicht verloren gehen, wird das größte Problem der kommenden 10 Jahre sein.

6. Was ist Ihr Motto?

München besser machen!

Uyum Ödülü 2014

Nelson Mandela

Irkçılığa ve fakirliğe karşı mücadele veren ve ırkçı beyaz yönetim tarafından 27 yıl hapis cezasına çarptırılan 95 yaşındaki efsanevi lider hayata gözlerini yumdu.

849 faili meçhul

Almanya Federal İçişleri Bakanlığı, Osnabrücker Zeitung gazetesine verdiği bilgiye göre, 1990-2011 yıllarında aşırı sağcı grupların düzenlediği saldırılarda 849 kişinin öldürüldüğü vurgulandı.