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Förderpreises Neues Deutsches Kino –zwei Preise für ‘Es gilt das gesprochene Wort’

Gestern (5. Juli) wurden auf dem FILMFEST MÜNCHEN deutsche Nachwuchstalente mit dem begehrten Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Die Jury – bestehend aus Melika Foroutan, Claudia Steffen und Alfred Holighaus – ehrte Jan-Ole Gerster mit dem Preis für die Beste Regie für seinen Film „Lara“. Martin Lischke („Leif In Concert“) erhielt den Produzentenpreis. Gleich zwei Preise gingen an Beteiligte von „Es gilt das gesprochene Wort“: Nils Mohl und Ilker Çatak wurden für das Beste Drehbuch ausgezeichnet, der Preis für das Beste Schauspiel ging an Oğulcan Arman Uslu.

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino ist einer der wichtigsten und höchstdotierten Nachwuchspreise in Deutschland. Gestiftet wird der insgesamt mit 70.000 Euro dotierte Preis von der Bavaria Film, dem Bayerischen Rundfunk und der DZ Bank. Nominiert sind automatisch alle Regisseure, Drehbuchautoren, Schauspieler und Produzenten, die ihre Spielfilme in der Festivalsektion Neues Deutsches Kino vorstellen, sofern es sich um ihren ersten, zweiten oder dritten langen Kinospielfilm handelt. Bei Produzenten darf es maximal der sechste Film sein.

Die Preisverleihung und die anschließende Party fanden in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt.

Die Preisträger Förderpreis Neues Deutsches Kino 2019 und Jurybegründungen:

Förderpreis Neues Deutsches Kino REGIE (30.000 Euro):

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© FILMFEST MÜNCHEN 2019 / STUDIOCANAL / Frederic Batier

Jan-Ole Gerster für „Lara“

„Der Regisseur Jan-Ole Gerster hat sich für seinen zweiten Spielfilm bemerkenswert weit von der Welt seines erfolgreichen Debüts ‚Oh Boy‘ weg gewagt – im wahrsten Sinne des Wortes. Er erzählt, wie schon der Titel unmissverständlich klar macht, die Geschichte einer Frau, die sich selbst im Weg zu stehen scheint und damit ihr gesamtes Umfeld zum Stolpern bringt. Aber Gerster gelingt es mit Hilfe seiner großartigen Hauptdarstellerin Corinna Harfouch, dies nicht als Geschichte eines Scheiterns zu erzählen. Lara ist nämlich nicht nur eine Zumutung für ihr persönliches und berufliches Umfeld, sondern auch eine Herausforderung. (…) ‚Lara‘ ist auffällig, aber nicht aufdringlich formbewusst inszeniert, findet starke und originelle Bilder und ist in jeder Rolle grandios besetzt. Jan-Ole Gerster brauchte Zeit für seinen zweiten Film. Die hat er sich genommen, was sowohl dem Film als auch dem Filmemacher gut bekommen ist.“

Förderpreis Neues Deutsches Kino SCHAUSPIEL (10.000 Euro):

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© FILMFEST MÜNCHEN 2019 / ERIK MOSONI

Oğulcan Arman Uslu für „Es gilt das gesprochene Wort“

„Oğulcan Arman Uslu ist eine Entdeckung. Nicht, weil er offenbar in letzter Sekunde beim Casting auffiel, sondern weil er eine menschliche Erzählung ist. (…) Er offenbart eine neue Körperlichkeit ohne aufdringlichen Machismo, seine nicht zu leugnende Virilität bleibt zart, und er ist in jeder Phase der Geschichte, die eine echte Entwicklung beschreibt, glaubwürdig und überzeugend. Drehbuch und Inszenierung erlauben und ermöglichen diesem Talent eine Figur, die sich in mehrfacher Hinsicht auf eine Reise begibt – buchstäblich vom Tellerwäscher zum Abteilungsleiter. Jede Etappe dieser Reise bringt Baran ein Stückchen weiter. Das ist sehr genau gespielt – sowohl in seiner beherrschten, aber faszinierenden Gestik und Mimik als auch seiner sprachlichen Entwicklung, die in ihrer Authentizität einzigartig ist. Oğulcan Arman Uslu ist und hat Zukunft.“

Förderpreis Neues Deutsches Kino DREHBUCH (10.000 Euro):

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© FILMFEST MÜNCHEN 2019 / ERIK MOSONI

Nils Mohl und Ilker Çatak für „Es gilt das gesprochene Wort“

„In diesem Film gilt das gesprochene Wort besonders viel, weil es in der Erzählung der sprachlichen Entwicklung der männlichen Hauptfigur Baran mit Bedacht gewählt und präzise angewendet wird und weil es der weiblichen Hauptfigur Marion die Möglichkeit bietet, sich in ihrer komplexen emotionalen und sozialen Befindlichkeit klar zu behaupten und stark zu artikulieren. Nach einer außergewöhnlich klaren Exposition schafft es das in drei dramaturgisch und inhaltlich sinnhafte Kapitel unterteilte Drehbuch, Klischees zu vermeiden, mit klugen Wendungen zu überraschen, jeder Figur – auch in den Nebenrollen – eine erkennbare und interessante Geschichte zu schenken. (…) Das Drehbuch ist eine bemerkenswerte Mischung aus Begabung und Hingabe, aus dramaturgischer Souveränität, Witz, Gewitztheit und Fleiß.“

Förderpreis Neues Deutsches Kino PRODUKTION (20.000 Euro):

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© Mike Auerbach © FILMFEST MÜNCHEN 2019

Martin Lischke für „Leif In Concert“

„Eine Kneipe als Mikrokosmos für eine ganze Gesellschaft ist keine Neuigkeit im Kino. Eine Kneipe als Mikrokosmos für eine lässig erzählte multikulturelle Gesellschaft jenseits demagogisch herbei geredeter Dystopien ist eine Erfrischung. Produzent Martin Lischke hat seinem Regisseur Christian Klandt die Möglichkeit gegeben, diese liebevolle und leidenschaftliche Verbeugung vor großer menschlicher Individualität und den kleinen Künsten mittels ungewöhnlicher Finanzierung und ebenso ungewöhnlicher Besetzung schnell, aber auch überzeugend und ausgesprochen unterhaltsam zu inszenieren. Alle Gewerke scheinen hier ihren angemessenen Platz zu haben. Die Kamera ist auffällig unauffällig, der Schnitt ist fantastisch, die Musik nicht nur wichtig, sondern hinreißend gut. Martin Lischke schaffte unter sicherlich nicht einfachen Bedingungen den Rahmen für einen waschechten Ensemblefilm – vor und hinter der Kamera.“

Sigi Hagl: Wohnungsgenossenschaften unterstützen, bezahlbares Wohnen fördern

Zum Internationalen Genossenschaftstag am Samstag nimmt Sigi Hagl, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Bayern, zu Wohnungsgenossenschaften Stellung:

„Wohnungsgenossenschaften spielen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in lebenswerten Quartieren eine Schlüsselrolle. Sie sind ihren Eigentümern, den „Mietern“ verpflichtet und achten darauf, dass die Höhe der Mieten sozial ist. Doch auch Genossenschaften leiden am Wohnraummangel. Sie führen lange Wartelisten. Deshalb wollen wir Genossenschaften, die sich stärker beim Wohnungsbau engagieren wollen, unterstützen. Wir setzen uns dafür ein, dass sie günstig an Grundstücke kommen, durch Erbbaurecht oder Konzeptvergabe. Neugründungen von Wohnungsgenossenschaften oder Baugruppen wollen wir fördern.

Damit Bauen nicht unnötig verteuert wird, braucht es zudem eine zeitgemäße Stellplatzsatzung in allen bayerischen Städten und Gemeinden. Sie sind eine wichtige Stellschraube für die Baukostenreduzierung, denn weniger Stellplätze schaffen mehr bezahlbare Wohnungen. Gemeinnützige Akteure wie Wohnungsgenossenschaften oder Baugemeinschaften profitieren davon.“

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Leseaktion „Türmer, Turmschreiber und Büchertürme“ – Kultusminister Michael Piazolo als Schirmherr

Kultusminister Michael Piazolo eröffnet am Freitag, den 12. Juli 2019, um 10.30 Uhr als Schirmherr die Leseaktion „Türmer, Turmschreiber und Büchertürme“ im Bayerischen Nationalmuseum (Prinzregentenstraße 3, 80538 München) mit einem Grußwort und informiert sich bei teilnehmenden Schülerinnen und Schülern über deren Projekte.

Die Initiative „Türme, Turmschreiber und Büchertürme“ ruft Kinder und Jugendliche in Bayern dazu auf, gemeinsam in der Klasse oder Lesegruppe so viele Bücher zu lesen, dass sie mit dem Stapel gelesener Bücher die Höhe eines Turmes oder eines hohen Gebäudes ihres Heimatorts erreichen. Die Aktion wird veranstaltet vom Verein „Bayern liest e.V.“. Schirmherr ist in diesem Jahr Kultusminister Michael Piazolo.

Die Auftaktveranstaltung am 12. Juli im Bayerischen Nationalmuseum lädt die Besucherinnen und Besucher zu Lesungen, Musik und Rundgängen ein. Weitere Informationen unter: http://www.bayern-liest.de

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Filmfest München präsentiert: Minga, Baby!

Der Nußbaumpark & Nuit Blanche feat. Tuncay Acar (DJ Süperfly)

Direkt hinter der Matthäus-Kirche am Sendlinger Tor bespielen irre Kulturschaffende einen Park, der einst als „Unort“ galt. Ein temporärer Biergarten mit frisch gezapftem Münchner Bier, Food von München 72/Mark Spitz, einer kleinen kulinarischen Perle aus dem Glockenbach-Viertel, freies wlan by Freifunk München, DJing und Livemusik aus München.

Diese Darbietung steht keineswegs im Kontrast zum Motto, auch wenn es so scheint. Denn auch das ist München-Inside: Kabaretteinlagen, die nach Pop klingen – Chanson-Jazz von Nuit Blanche (Ira Blazejewska und Sebastian Bennett). Dabei werden die beiden in München umtriebigen Musiker heute von Tuncay Acer (DJ Süperfly/Eksotik Meksotik), ein giesinger Veranstalter (Ois Giasing), Kultur-Aktivist (Real München) und Vollblut-Musiker mit Percussion und herzbrechendem Arabeske-Gesang begleitet.

Davor und im Anschluss gibt es unter dem Motto Eksotik-Meksotik rare Platten mit psychedelischem Orientrock von DJ Süperfly zu hören.

Ein Ort der Gschmeidigkeit – mehr Minga geht nimma!

Nuit Blanche live feat. Tuncay Acar
Freitag, 05.07.2019, Start: 20 Uhr.
Davor und danach: DJ Süperfly, Start: 18 Uhr.
Eintritt frei.

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Dringlichkeitsantrag der SPD: Keine Entlassung von Lehrkräften vor den Sommerferien

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen den von den Lehrerverbänden beklagten Lehrermangel an Grund- und Mittelschulen in Bayern. In einem aktuellen Dringlichkeitsantrag, der morgen (4.7.) im Plenum des Bayerischen Landtag debattiert wird, regt die SPD-Landtagsfraktion vor allem an, vor den Sommerferien keine Lehrer zu entlassen. „Es zeichnet sich ab, dass bereits zum Schulanfang im September der Unterricht an Grund- und Mittelschulen nicht in vollem Umfang stattfinden kann. Eine Reduzierung des Stundenplans ist untragbar“, stellt Strohmayr fest.

Strohmayr schlägt vor, die mobile Reserve für Vertretungen aufzustocken. Weiter soll die Eingangsbesoldung schrittweise von A 12 auf A 13 angehoben werden, um das Lehramt für Grund- und Mittelschulen attraktiver zu machen. Ins Gespräch werden auch die Einführung eines Ein-Fach-Lehrers oder die Einbindung von Gymnasiallehrern beim Übertritt von der Grundschule an das Gymnasium gebracht. Dabei müssten diese Maßnahmen zeitlich begrenzt bleiben.

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Dr. Simone Strohmayr

Kulturfestival von MORGEN mit anschließender PLUG IN BEATS PARTY

Münchner Kultur von MORGEN – Vielfalt verbindet: Auch 2019 präsentieren sich wieder unterschiedliche Tanz- und Musikgruppen sowie Solokünstler*innen mit Wurzeln aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika auf dem Gelände des Feierwerks im Rahmen des Kulturfestivals von MORGEN. Ob Folklore, Modern Dance oder Ballett; von Chorgesang über Singer/Songwriter, traditioneller Volksmusik über Hip-Hop, Rock bis Weltmusik – für jeden Geschmack ist etwas geboten.
Dazu bieten verschiedene Migrantenorganisationen kulinarische Spezialitäten und ein buntes Rahmenprogramm lädt zum Mitmachen, Staunen, Entspannen und Austauschen ein.

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Ort: Feierwerk, Hansastr. 39-41, 81373 München

Von 14.00-20.30H (Einlass ab 13.30)

Eintritt frei!

 

Beteiligt am Rahmenprogramm sind:
Angolanische Gemeinschaft in Bayern e.V. (CAB)
Asia Charity Organization (ACO) e.V.
Casa do Brasil e.V.
Farhang – Afghanischer Sozial- und Kulturverein e.V.
Kurdisches Gesellschaftszentrum München e.V.
Thai Asa e.V.
Kreisjugendring München Stadt
Kulturzentrum für Arabische Sprache und Kultur
Peace of Paper
Migrationsbeirat München
Ethno-Medizinisches Zentrum e.V./ MiMi Integration für Bayern

LINE UP
Arte Oriental Initiativgruppe (Arabischer Chor)
Aryana Kabul -Bildung und Musik Gruppe (Afghanische Musik & Tanz)
Babolar (Turkish Psychedelic, Jazz, Funk, Anatolian Folklore und Rock Musik)
BaD-Band – Boris & Daniil (Russisch-Ukrainisch Tanzbar: Singer/Songwriter)
Bavarussia (Bayerisch-Ukrainisch-Russisches Trio: Tanz und Musik)
Casa do Brasil e.V.- Bumba meu Boi (Forró und Volkstanz aus Brasilien)
Diaspora (Internationales Kollektiv: HipHop, Jazz, Funk, Ethno Musik)
Dilly Dance (Tanzensemble: Modern, Ballet & Folklore)
Edite Domingos (Gesang, Tanz & Performance: Afrobeats, HipHop & RnB)
Fahrhang – Afghanischer Kultur und Bildungsverein e.V. (Afghan. Gesang & Musik)
Fatma Ay (Kurdische Volkmusik: Gesang, Saz, Synthesizer)
Jisr (Internationales Ensemble: Arabian, Afro, Jazz, Rock, Pop, Variationen und Impro.)
Jiyuetian (Chinesisches traditionelles Orchester)
Kreativ und Selbstbewusst Initiativgruppe (Frauen aus aller Welt, Modenschau, Chor und Musik)
Lazarka e.V. (Bulgarisches Tanzensemble)
Miunik Dabkeh Initiativgruppe (Libanesischer und Syrischer Volktanz Dabkeh)
Momo Novus & Zartosht: The Movement/Refugio-Kunstwerkstatt (Rap)
Münchner Dionysien e.V. („Im Theater ist alles möglich – Tanzende Puppen“)
Talking People (Afro-Percussions, Tanz und Gesang in Wolof, Französisch, Deutsch)
The Green Beans-Open Minded e.V. (Schulband, Pop & Jazz)
Urucungo e.V. (Capoeira: Tanz-Akrobatik mit Percussion)

PLUG IN BEATS – Munich’ First Smart(phone) Party:
Spiel du mir Deine Musik vor und ich Dir meine. Alle Gäste
können ihr Handy an unsere Anlage anstöpseln und einen
vorbereiteten Track zum Abend beitragen. Nur die
mitgebrachten Handys und das Prinzip Zufall steuern den
musikalischen Verlauf des Abends. Auf pakistanischen
Banghra-Pop folgt so senegalesischer Reggae, auf
syrischen Oriental-Rock erklingt deutscher HipHop usw..

 

Maratonda koşarak yardım toplayacak

Münihli pedagog Ufuk Keser, bu pazar günü yapılacak olan ‘SportSheck Run München’de yarı maraton (21,1 km) koşarak sosyal yardım kuruluşu için bağış toplayacak.

Uzun yıllardır Münih’te faaliyet gösteren AKA’da pedagog olarak görev yapan Keser, çalıştığı kurumun Facebook’taki paylaşımını beğenen herkesi, koştuğu kilometre başına 1 Euro AKA’ya veya başka bir sosyal yardım kuruluşuna bağış yapmaya çağırdı.

“Tabii ki Facebook’suz da bağış yapılabilir.” diyen Keser, koşu için heyecanlı olduğunu da gizlemedi.
Hesap numaraları ve detaylı bilgi için: www.aka-muenchen.de/spende

SportScheck’in düzenlediği ‘RUN München’ pazar günü (30 Haziran) saat 8.00’de Ludwigstr.’de başlayacak.
Daha fazla bilgi için: http://www.aka-muenchen.de

Spendenaktion Halbmarathon

FILMFEST MÜNCHEN: CineMerit Award geht an Antonio Banderas

In diesem Jahr verleiht das FILMFEST MÜNCHEN gleich zwei CineMerit Awards: Auch Antonio Banderas wird mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet. Der großartige spanische Schauspieler präsentiert den neuen Film von Pedro Almodóvar, „Leid und Herrlichkeit“, für dessen Hauptrolle er kürzlich in Cannes den Preis für den besten Darsteller erhielt, höchstpersönlich in München. Somit werden beim FILMFEST MÜNCHEN 2019 mit Antonio Banderas und Ralph Fiennes zwei herausragende Persönlichkeiten der Filmwelt geehrt.

„Wir freuen uns sehr, Antonio Banderas an diesem Höhepunkt seiner Karriere beim Filmfest in München begrüßen zu dürfen“, so Diana Iljine, Festivalleiterin des FILMFEST MÜNCHEN. „Für seine herausragende Leistung in Almodóvars ‚Leid und Herrlichkeit‘ ist er völlig zurecht in Cannes mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet worden. Mit vier weiteren Filmen feiern wir wichtige Stationen seines Schaffens.“

Mit „Leid und Herrlichkeit“ (bundesweiter Kinostart: 25. Juli 2019, Verleih: Studiocanal) gelingt Regisseur Pedro Almodóvar ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben von Salvador Mallo auf, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. Antonio Banderas spielt diesen einst vor Lebenslust und Kreativität sprühenden Mann mit glühender Intensität.

Geboren wurde Antonio Banderas 1960 in Málaga in Andalusien. Nach Schauspielengagements am Theater fand er schnell zum Film, drehte mehrfach mit Pedro Almodóvar und zog in den Neunzigerjahren in die USA. Das FILMFEST MÜNCHEN zeigt neben Banderas‘ neuem Film vier wichtige Etappen seiner Schauspielerlaufbahn. Den Anfang macht eine seiner wohl bekanntesten Kollaborationen mit Almodóvar: In der melodramatischen Komödie „Fessle mich!“ (1989) nimmt Banderas als Ex-Knacki Ricky eine ehemalige Pornodarstellerin gefangen, mit der er mal eine Affäre hatte, in der Hoffnung, sie werde seine Liebe erwidern. Dieser Film verhalf Banderas zum Sprung nach Hollywood. 1995 übernahm er die Rolle des Sängers El Mariachi in Roberto Rodriguez‘ Actionfilm „Desperado“. Im staubigen Grenzland zwischen Mexiko und den USA sucht er nach dem Drogenbaron Bucho, der die Geliebte El Mariachis auf dem Gewissen hat. In Alan Parkers „Evita“ (1997) erzählt Antonio Banderas die Geschichte der vielleicht berühmtesten First Lady und Ikone Argentiniens aus der Perspektive des Revolutionärs Che Guevara. Den wohl größten Meilenstein seiner Karriere stellt Martin Campbells „Die Maske des Zorro“ (1998) dar, in dem Banderas als maskierter, reitender Held Alejandro Murrieta sein Volk rächt.

Die CineMerit-Preisverleihung zu Ehren von Antonio Banderas findet am Samstag, den 29. Juni 2019 statt.

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Antonio Banderas als eitler Regisseur Salvador Mallo in Pedro Almodóvars “Leid und Herrlichkeit” © FILMFEST MÜNCHEN 2019/STUDIOCANAL/El Deseo 2019
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DESPERADO © FILMFEST MÜNCHEN 2019
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EVITA © FILMFEST MÜNCHEN 2019
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ZORRO © FILMFEST MÜNCHEN 2019

 

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FESSLE_MICH © FILMFEST MÜNCHEN 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 37. FILMFEST MÜNCHEN ist eröffnet

Feierliche Eröffnung des 37. FILMFEST MÜNCHEN im Mathäser Filmpalast mit „The Art of Self-Defense“. Die schwarzhumorige Komödie dekonstruiert soziale Normen und vermeintliche Männlichkeitsideale auf ebenso komische wie rührende Weise. Auf dem roten Teppich waren sowohl US-Regisseur Riley Stearns als auch Hauptdarsteller und Hollywood-Star Jesse Eisenberg vertreten.

Am gestriegen Abend wurde die 37. Ausgabe des FILMFEST MÜNCHEN im Mathäser Filmpalast feierlich eröffnet. Festivalchefin Diana Iljine begrüßte die rund 1.500 Gäste und gab unter anderem einen Ausblick auf die kommenden neun Tage: „Die Zukunft beginnt jetzt! Das ist das Motto der diesjährigen Filmfest-Ausgabe. Wieder einmal wird München zum sommerlichen Treffpunkt der deutschen Filmbranche. Und die Anziehungskraft hat sich durch unseren neuen CineCoPro Award natürlich noch weiter verstärkt. Ich freue mich wie jedes Jahr auf unsere vielen grandiosen Filme aus 62 verschiedenen Ländern, aber natürlich auch auf die Partys sowie unsere internationalen und deutschen Gäste. Herzstück unseres Publikumsfestivals bleiben selbstverständlich die Besucherinnen und Besucher, denen wir mit unserer neuen Virtual-Reality-Reihe ‚Virtual Worlds‘ die Zukunft des audiovisuellen Erzählens präsentieren möchten.“

Bevor der Eröffnungsfilm “The Art of Self-Defense” von Riley Stearns das Publikum in die Welt der Kampfkunst entführte, begrüßte auch Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales, die anwesenden Gäste: „Filme sind mehr als einfach nur bewegte Bilder. Sie erzählen lustige, unterhaltsame und oft auch berührende Geschichten. Und was gibt es Schöneres, als mit Gleichgesinnten im Kino oder Open Air zu lachen, zu weinen oder einfach ein paar gute Stunden zu verbringen. Das FILMFEST MÜNCHEN ist eines der wichtigsten Festivals für Filmenthusiasten und gleichzeitig ein wichtiger Branchentreff. Als Publikumsmagnet lockt es Besucher aus aller Welt nach München und Bayern zeigt sich von seiner besten Seite.“

Oberbürgermeister Dieter Reiter, dem dieses Jahr die Aufgabe zukam, das Festival zu eröffnen, freute sich auf neun Tage München ganz im Zeichen des Films: „Am allermeisten München gibt’s heuer beim Open-Air auf dem Gasteig Forum, wo einen unter dem Titel: ‘MINGA, Baby!’ ein rauschendes Fest zum Münchner Filmschaffen erwartet.“

Im Anschluss feierten die Gäste im Bayerischen Hof beim Eröffnungsempfang mit Stearns, Eisenberg sowie zahlreichen nationalen und internationalen Gästen.

 

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Stearns, Eisenberg, Iljine © FILMFEST MÜNCHEN 2019
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Eisenber, Gerlach ve Stearns © FILMFEST MÜNCHEN 2019
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OB Dieter Reiter © FILMFEST MÜNCHEN 2019

 

Münih Film Festivali, ‘The Art of Self Defense’ ile başladı

Bu yıl 37.’si gerçekleşen Münih Film Festivali, dün akşam ‘The Art of Self Defense’ (Öz Savunma Sanatı) filmi ile açıldı. Matheaser sinemasında gerçekleşen açılışa bin 500 davetli katıldı.

Açılışta konuşan Filmfest Münih yöneticisi Diana Iljine, sinefilleri önümüzdeki 9 gün boyunca neleri beklediği hakkında da bilgi verdi. “Gelecek şimdi başlıyor. Bu yılki film festivalinin mottosu bu. Birkez daha film branşının yazlık buluşması gerçekleşiyor ve yeni ödül kategorileriyle çekiciliği biraz daha yükseldi. Festival boyunca gösterilecek 62 ülkeden şahane filmler kadar, partilere ve tüm Almanya’dan, tüm dünyadan gelen misafirlere her yıl olduğu gibi bu yıl da çok seviniyorum. Tabii ki festivalimizin kalbi izleyicilerimiz. Onlara bu yıl bir ‚sanal gerçeklik dizisi’ olarak geleceğin görsel işitsel anlatımı ‚sanal dünyalar’ı sunmak istiyoruz.” şeklinde konuştu.

Riley Stearns’ın açılış filmi ‘The Art of Self-Defernse’ izleyenleri dövüş sanatı dünyasına götürmeden önce, Bavyera Eyaleti Dijitalleşme Bakanı Judith Gerlach da bir konuşma yaptı. Gerlach, “Sinemada kafa dengi insanlarla birlikte ağlamak, gülmek veya eğlenceli dakikalar geçirmekten daha güzel ne olabilir. Münih Film Festivali, filmseverler için en önemli festivallerden biri ve önemli bir branş buluşması. İzleyiciyi mıknatıs gibi Münih ve Bavyera’ya çekiyor.” dedi.

Bu yıl festivalin açılışını yapan Münih Büyükşehir Belediye Başkanı Dieter Reiter ise, duyduğu mutluluğu dile getirdiği konuşmasında, “En fazla Münih, Gasteig’daki açık hava forumunda olacak. ‘MINGA, Baby!’ ile bu yıl film yaratıcılarını da baş döndürücü bir festival bekliyor.” dedi.

Film gösteriminin ardınan, Bayerischer Hof otelinde açılış filminin yönetmeni Riley Stearns ve başrol oyuncusu Jesse Eisenberg ile birlikte birçok uluslararası davetlinin katıldığı partide misafirler festivalin açılışını kutladı.

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Dieter Reiter © FILMFEST MÜNCHEN 2019
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Eisenber, Gerlach ve Stearns © FILMFEST MÜNCHEN 2019

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Açılış filminin oyuncusu ve yönetmeni, Münih Film Festivali yöneticisi Diana Iljine ile © FILMFEST MÜNCHEN 2019