Bayerischer Integrationspreis 2016 & Bayerischer Asylpreis 2016
Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller und der Bayerische Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer haben bei einer Festveranstaltung im Bayerischen Landtag den Bayerischen Integrationspreis verliehen. Er stand unter dem Motto ‘Werte und Traditionen’. Ausgezeichnet wurde der Integrationsbeirat der Stadt Garching für sein Projekt „Meine neue Heimat – Spurensuche der bayerischen Kultur in der Natur“. Garchinger Jugendliche und Familien mit und ohne Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge unternehmen gemeinsam Ausflüge, begeben sich auf die Suche nach heimischen Tieren und Pflanzen oder historisch bedeutsamen Orten. Die Flüchtlinge kommen dabei im gegenseitigen Austausch ihrer neuen Heimat näher. Der Preisträger setzte sich mit seinem innovativen Konzept gegen 25 Mitbewerber durch.
Landtagspräsidentin Barbara Stamm betonte, die Preisverleihung stelle die Preisträger in den Mittelpunkt und biete die Chance auf Verständigung. „Uns ist wichtig, dass die Menschen bei so einer Veranstaltung in den Dialog treten können. Denn je offener wir diskutieren, desto mehr beleben wir die Demokratie und verhindern die Stärkung an den extremen Rändern des politischen Spektrums“.
Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller zeigte sich erfreut: „Die gemeinsamen Ausflüge der Garchinger Bürger mit und ohne Migrationshintergrund sind ein Beispiel für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Erfahrung und mit verschiedenen ethnischen, kulturellen und religiösen Prägungen. Dieses Miteinander schafft Heimat – denn nur dort, wo man wirklich dazugehört, ist man zuhause. Dies steht für eine gelungene Integration.“
Vom Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Martin Neumeyer wurde ebenfalls der Bayerische Asylpreis 2016 verliehen. Dieser stand unter dem Motto ‚Familien und Kinder’. Aus insgesamt 71 eingereichten Bewerbungen wählte die Jury das „Kinder- und Familienprogramm für Flüchtlinge im Club 402“ des Arbeiterwohlfahrt Kreisverbandes Nürnberg e.V. aus. „Wenn Familien ihre Heimatland verlassen müssen, bedeutet das vor allem für die Jüngsten eine hohe Belastung“, so der Bayerische Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer. „Umso wichtiger ist es, dass diese von Beginn an in ein stabiles Umfeld einbezogen werden und sehen, dass sie und ihre Familien im neuen Lebensumfeld willkommen sind. Der Club 402 ist der herausragende Beweis dafür, dass Integrationsarbeit Früchte trägt und für alle Beteiligten eine Bereicherung ist.“ Das Kinder- und Familienprogramm bietet umfangreiche Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote speziell für Flüchtlinge an. Martin Neumeyer fügte hinzu: „Ich freue mich ganz besonders über die Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen. Sie zeugen vom großen Engagement der Bürger in Bayern, auf das wir alle sehr stolz sein können.“
Träger des Integrationspreises: Das Team des Integrationsbeirats Garching. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Der Asylpreis des Integrationsbeauftragten ging an das „Kinder- und Familienprogramm für Flüchtlinge im Club 402“ des Arbeiterwohlfahrt Kreisverbandes Nürnberg e.V. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Euro 2016 başlıyor! Şampiyonanın tüm maçları 35mm’de
Türkiye’nin de katılmaya hak kazandığı Euro 2016 bugün saat 21.00’da yapılacak olan Fransa-Romanya maçı ile başlıyor. 10 Haziran – 10 Temmuz arası yaşanacak futbol şölenini Münih’in sevilen mekanı 35mm’de 24 düz ekran ve bir büyük beyazperdede seyretmek mümkün.
24 takım, 10 saha, 51 maç
Toplam 24 takımın katıldığı turnuva, 10 sahada 51 maçla yapılacak. Şampiyona Paris’in kuzeyindeki Stade de France’da açılış maçı öncesi yapılacak olan törenle start alacak. Törende şarkıcı Zara Larsson ve DJ David Guetta sahneye çıkarak Euro 2016’nın resmi şarkısını seslendirecek.
En son 2008 yılında Avrupa Şampiyonasına katılan Türkiye A Milli Takımı D grubunda, Almanya Milli Takımı ise C grubunda yer alıyor. Türkiye, D grubunda İspanya, Çek Cumhuriyeti ve Hırvatistanla eşleşti. Türkiye A Milli Takımı açılış maçını 12 Haziran’da Paris’teki Parc Des Princes Stadı’nda Hırvatistan ile oynayacak. Yine aynı gün Almanya Ukrayna ile karşılaşacak. Şampiyonada grup maçları 22 Haziran’a kadar oynanacak.
Turnuva boyunca karşılaşmalar Fransa’nın Paris, Lyon, Marsilya, Bordeaux, Lens, Lille, Nice, Toulouse, Saint-Denis ve Saint-Etienne şehirlerinde olacak.
35mm’de tüm maçlar gösteriliyor
Münih’in merkezindeki sevilen mekan 35mm’nin yetkilileri Euro 2016 boyunca tüm maçları 24 düz ekran ve bir büyük beyazperdede göstereceklerini duyurdu. Yetkililerden Mete Gür konuyla ilgili yaptığı açıklamada şöyle konuştu: “Son dönemlerde artan ırkçı söylemlerin aksine EM 2016 aracılığıyla farklı milletlerden insanların bir arada barış içinde olabileceğini göstermek istiyoruz. Milli takımlar ve futbol kulüpleri bunu yaşatarak örnek oluyor. Spor, insanları ve duyguları birleştiriyor; birlikte üzülmenin, ağlamanın ya da sevinmenin mümkün olduğunu gösteriyor.”.
İki kata yayılan ve bahçesiyle birlikte toplam 500 kişilik kapasitesi bulunan mekanın cafe, restoran, bar gibi bölümlerinde şampiyona boyunca tüm maçlar 24 düz ekran ve bir büyük beyazperdede gösterilecek. Şehrin ortasında adeta bir vaha gibi duran bahçesinde ise güzel hava şartlarında maçlar 21.00’dan sonra beyazperdeden aktarılacak. Euro 2016 için özel menünün de hazırlandığı mekanda maçları trikolarıyla grup halinde izlemeye gelecekler için minik sürprizlerin hazırlandığını da duyuralım.
Türkiye maçları
D grubunda İspanya, Çek Cumhuriyeti ve Hırvatistanla eşleşen Türkiye A Milli Takımı, açılış maçını 12 Haziran’da Paris’teki Parc Des Princes Stadı’nda saat 15.00’da Hırvatistan ile oynayacak. 17 Haziran Cuma günü saat 21.00’de İspanya karşısına çıkacak olan millilerimiz 21 Haziran Salı günü ise yine saat 21.00’da Çek Cumhuriyeti ile karşı karşıya gelecek.
IHK-Innovationsreport Mittelfranken Mittelstand fällt bei Innovation zurück
Der Mittelstand gerät bei Forschung und Entwicklung gegen-über den großen Unternehmen ins Hintertreffen. Dies ist ein Ergebnis des „IHK-Innovationsreports Mittelfranken 2016“, für den über 130 mittelfränki-sche Unternehmen nach ihren Innovationsaktivitäten befragt wurden.
Zwei Drittel der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern gaben an, dass sie ihre Innovationsanstrengungen fortführen und sogar noch ausbauen wol-len. Bei den kleineren Unternehmen war es nur die Hälfte. Ein systemati-sches Innovationsmanagement wird von einem Drittel der Unternehmen be-trieben, wobei auch hier die Großunternehmen deutlich über dem Durch-schnitt liegen.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Inanspruchnahme von Technologieför-derprogrammen: Von den größeren Unternehmen gab rund die Hälfte an, dass sie solche Programme des Freistaats in den letzten beiden Jahren ge-nutzt haben; bei den Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern war es nur etwa ein Viertel. Insgesamt erklärte über ein Drittel der befragten Betrie-be, dass sie die Förderprogramme von EU, Bund und Freistaat nicht ken-nen; über 40 Prozent teilten mit, dass es an geeigneten Programmen fehle. Bemängelt wurde außerdem der hohe bürokratische Aufwand bei der An-tragstellung.
Gefragt wurde auch nach der Zusammenarbeit mit Hochschulen und For-schungseinrichtungen: Fast 30 Prozent aller Unternehmen mit Innovations-aktivitäten haben bislang keine Erfahrungen mit solchen Kooperationen. Die-jenigen Unternehmen, die mit der Wissenschaft schon zusammenarbeiten, schätzen dabei insbesondere die Erweiterung ihres fachlichen Netzwerks (53 Prozent), den Zugewinn an Know-how (45 Prozent) und die Gewinnung von Fachkräften (25 Prozent).
„Wir müssen darauf achten, dass der Mittelstand bei Forschung und Ent-wicklung nicht abgehängt wird“, kommentierte IHK-Präsident Dirk von Vopelius die Ergebnisse des Innovationsreports. Er forderte deshalb eine bessere steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung sowie eine Technologieförderung, die stärker als bisher auf die Belange der kleinen und mittleren Betriebe eingeht. Der Befragung sei außerdem zu entnehmen, dass die Betriebe auch fehlendes Wagniskapital und den hohen Aufwand beim Schutz des geistigen Eigentums als Hemmnisse betrachten.
Der „IHK-Innovationsreport Mittelfranken 2016“ basiert auf dem deutsch-landweiten „IHK-Innovationsreport“ des Deutschen Industrie- und Handels-kammertages (DIHK). Dafür waren mehr als 1 000 Unternehmen befragt worden, darunter 134 aus Mittelfranken.
Download des „IHK-Innovationsreports Mittelfranken 2016“:
www.ihk-nuernberg.de/innovationsreport
Nişan al
Mariah Carey’le nişanlanan Avustralyalı milyarder Packer, nişanlısına 7,5 milyon dolar değerinde, 35 karatlık nişan yüzüğü taktı.
Förderung für das Bildungszentrum Ausbildung
Mit Abschluss eines Berufsausbildungsvertrages haben junge Migranten und Migrantinnen viel erreicht. Leider brechen aber gerade im ersten Jahr der Ausbildung viele Jugendliche ihre Lehre vorzeitig ab, vor allem wegen schulischer Defizite und interkultureller Differenzen im Ausbildungsbetrieb.
Das Projekt „Bildungszentrum Ausbildung“ des Vereins „AKA – Aktiv für interKulturellen Austausch“ unterstützt Auszubildende mit Migrationshintergrund aber auch die Ausbildungsbetriebe, um einen erfolgreichen Start in die Lehre zu ermöglichen. Die SWM Bildungsstiftung fördert das Projekt für rund 00 Auszubildende über zwei Jahre mit insgesamt 100.000 Euro.
Viele junge Menschen, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen, finden einen passenden Ausbildungsplatz. Aber dann passiert es – noch im ersten Jahr beenden viele ihre Lehre vorzeitig. Die Gründe dafür sind vielfältig: An der Berufsschule machen sich Defizite in Deutsch und Mathematik bemerkbar, ebenso fehlender Englischunterricht, es gibt kommunikative und sprachliche Hürden im Betrieb oder kulturelle Probleme mit den formalen Anforderungen an die Ausbildung. Das lässt Jugendliche, aber auch Ausbildungsbetriebe verunsichert zurück. Deshalb ist es das Ziel des Projekts „Bildungszentrum Ausbildung“, junge Menschen mit Migrationshintergrund in der ersten Phase der Ausbildung zu begleiten und Ausbildungsbetriebe aktiv zu unterstützen, um einen vorzeitigen Abbruch der Lehre zu verhindern.
Viele junge Migrantinnen und Migranten haben bis zu ihrem Eintritt in die Berufsschule keinen herkömmlichen Deutschunterricht gehabt, sondern wurden in „Deutsch als Fremdsprache“ unterrichtet. An der Berufsschule sind sie erstmals mit einem Unterricht konfrontiert, der für in Deutschland Aufgewachsene konzipiert wurde. Oft ist das Sprachniveau nicht ausreichend, um hier zumindest ausreichende Leistungen zu erzielen.
Das Erlernen der neuen Sprache Deutsch, worauf in Schulen und Projekten zu Recht ein besonderes Gewicht gelegt wird, fordert die jungen Menschen sehr. Das führt oft dazu, dass andere Fächer, wie Mathematik, vernachlässigt werden. So entstehen Defizite, die an der Berufsschule nicht mehr ausgeglichen werden können. Jugendliche mit Migrationshintergrund erleben die Berufsschule zudem als ersten Lernort, an dem sie gemeinsam mit hier Aufgewachsenen unterrichtet werden. Zuvor haben sie in der Regel immer Unterstützung erlebt. Dies kann die Berufsschule nicht leisten. Deshalb scheitern viele junge Menschen an diesem Punkt. Unmittelbarkeit und Direktheit von Dialekt und Alltagssprache führt zusätzlich zu Irritationen. Dies betrifft insbesondere Auszubildende in klassischen Industrie- und Handwerksberufen.
Und auch, dass Ausbildung und Beschäftigung in den Herkunftsländern der Jugendlichen mit weniger verbindlichen Regeln als das Schulwesen behaftet sind, macht die Anpassung schwieriger.
Begleiten und Probleme gemeinsam lösen
Das Projekt des AKA e.V. setzt deshalb an verschiedenen Stellen an: So begleiten Ansprechpartner und interkulturelle Übersetzer den Beginn des Ausbildungsverhältnisses begleiten und Probleme rechtzeitig lösen helfen. In kleinen Gruppen werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt gefördert, um in der Berufsschule mithalten zu können. Diese Gruppen sind durchlässig: Braucht ein Azubi die Förderung nicht mehr, kann ein anderer einsteigen. Das wöchentlich stattfindende Azubi-Café gibt ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, im geschützten Raum Erfahrungen auszutauschen.
In enger Zusammenarbeit mit anderen Stellen, wie etwa der Landeshauptstadt und den Handwerkskammern, sowie mit Schulen und Betrieben kann vieles geklärt und notwendiger Handlungsbedarf rechtzeitig erkannt werden.
Foto v.l. Martin Janke, Geschäftsführer der SWM Bildungsstiftung, die Projektmitarbeiterinnen Gabi Lange und Jelena Eggerstorfer sowie Ufuk Keser, stv. Geschäftsführer des AKA e.V.
Ohne Emanzipation keine Integration
Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, fordert die Errichtung eines Denkmals für die Emanzipation der Frauen in Deutschland, das die Vorkämpferinnen der Gleichberechtigung auf politischer Ebene würdigt. Darüber hinaus soll es den Flüchtlingen und Migranten aus anderen Kulturkreisen signalisieren, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Selbstbestimmung der Frau zu den Grundwerten unserer Gesellschaft gehören, die nicht verhandelbar und Grundlage jeder erfolgreichen Integration sind. Standort dafür sollte München oder Berlin sein.
„Wenn binnen kurzem Hunderttausende Menschen aus Kulturkreisen zu uns kommen, in denen ein grundsätzlich anderes Verständnis des Verhältnisses der Geschlechter zueinander und der Rolle der Frau in der Gesellschaft herrscht, dürfen wir das nicht einfach ignorieren. Dann brauchen wir eine klare Botschaft an alle, die zu uns kommen, dass die Selbstbestimmung und die Gleichberechtigung der Frau zu unseren Grundwerten gehören“, so der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung. „Und das sollte man auch symbolisch deutlich machen, in einem würdigen Denkmal an einem prominenten öffentlichen Ort“.
Dabei möchte Neumeyer insbesondere auch die Persönlichkeiten ehren, die die Emanzipation in der Nachkriegszeit auf politischer Ebene vorangebracht haben. „Das wir heute seit elf Jahren eine Bundeskanzlerin haben und im tiefen Westen der Bundesrepublik drei Ministerpräsidentinnen regieren, wäre noch vor wenigen Jahrzehnten unvorstellbar gewesen. Aber wer weiß eigentlich heute noch, wer ihnen den Weg bereitet hat? Wem sind Elisabeth Schwarzhaupt als erste Bundesministerin, Mathilde Berghofer-Weichner als erste Staatsministerin und Annemarie Renger als erste Bundestagspräsidentin heute noch ein Begriff? Ich denke, es stünde uns allen an, deren Leistungen endlich einmal angemessen zu würdigen“.
Dabei ist sich der Integrationsbeauftragte darüber im Klaren, dass sich die Gesellschaft durch die Zuwanderung infolge der Flüchtlingskrise wandeln wird. „Aber es liegt an uns, dass sie sich in die richtige Richtung verändert und wir nicht Errungenschaften relativieren, die über Jahrzehnte in den westlichen Gesellschaften erkämpft wurden. Integration gelingt eben nicht dadurch, dass wir uns bei kulturellen Unterschieden auf halbem Wege entgegenkommen, sondern indem wir klar definieren, was unsere Werte und Regeln sind und wie das Zusammenleben bei uns funktioniert. Und dazu könnte ein solches Denkmal einen wichtigen Beitrag leisten.“























































































































































































































































































